Aktuelle Meldung
Themenwoche ATS!
Weiter geht es mit unserer Themenwoche.
Die Vermittlung ist der kleinste Teil!
Tatsächlich ist Tierschutz im Ausland nicht nur das vermitteln von Hunden.
Es geht vielmehr darum die Bedingungen in den Partnerländern zu verbessern, die Menschen dort mit den notwenigen Dingen zu versorgen, Hilfestellung zu leisten.
Ein Beispiel ist die Menge an Futter die täglich, wöchentlich, monatlich benötigt wird. Es sind schnell einmal 200kg am Tag, 1400kg die Woche, usw.
Außerdem sammeln wir Sachspenden, die dann vor Ort noch verwendet werden, oder sammeln, damit das Dach repariert werden kann, in das es reinregnet.
Über die medizinische Versorgung brauchen wir sicher nicht reden, dass scheint jedem erklärbar.
Wir sammeln also was das Zeug hält. Vom abgelaufenen Verbandskasten, über Leinen, Geschirre, Decken, Halsbänder, bis zu Waschmaschinen, wenn die dann im Tierheim kaputt gehen.
Das Tierheim in Tatabanya/Ungarn erhält kaum Unterstützung im eigenen Land, die Mitarbeiter sind zusätzlich berufstätig oder studieren. Sie stehen dennoch Nachts auf, wenn das Telefon klingelt und ein Tier in Not ist.
Wir unterstützen die Situation vor Ort, leisten Hilfe wo es geht um die Situation zu entschärfen.
Was soll das bringen?
Ja, was soll das bringen. Für die Kollegen vor Ort eine ganze Menge. Entlastung, dass sie den Teil, den wir zu ihnen bringen nicht kaufen müssen. Es spart Geld, dass dann woanders eingesetzt werden kann.
Geld ist tatsächlich ein Thema, denn es ist nicht ungewöhlich, dass vierstellige Tierarztrechnungen offen sind, dass die Stromrechnung nicht bezahlt werden konnte, die Müllentsorgung eine Woche verschoben werden muss.
Die Kollegen vor Ort haben unseren tiefsten Respekt, dass sie in einem Land, in dem es wirklich nicht nur angenehm ist Tierschutz zu machen, durchhalten.
Unsere Hilfe gibt auch Hofnung, stärkt mental und spendet Kraft.
Und darum ist es so wichtig, dass wir sammeln, dass wir fahren, dass wir helfen.
Verbündet zu sein mit jemandem. Vielleicht auch nur um zu erzählen, sich auszutauschen, auf Verständnis zu stoßen.
Wir kennen unsere ungarischen Kollegen bereits Jahrzehnte und es ist eine Freundschaft entstanden, über Grenzen hinweg.
Ein Bündnis für die, die keine Stimme haben.
Weitere Einblicke in unsere ATS Arbeit folgen...
Ihr/Euer TuMm Team





