Aktuelle Meldung
Ausgesetzt...
Unsere ungarischen Kollegen wurden zu einem Supermarkt gerufen.
Ein Hund, angebunden an einen Fahrradständer, ein Zettel mit Kinderschrift und der Bitte den Hund mitzunehmen und zu adoptieren.
Das ist der Arbeitsalltag unserer Kollegen.
Neue Anrufe, neue Nothunde, Platzmangel, Geldnot und manchmal ein Gefühl der Hilflosigkeit, weil täglich neue Herausforderungen und Probleme auf sie warten.
Hinzu kommt, dass das Leben und die Lebenshaltungskosten ebenso gestiegen sind wie hier in unserem Land. Irgendwie weiß man gerade nicht, wie man diese Kosten noch auffangen soll, denn die Löhne dort sind nicht gestiegen.
Die Kollegen berichten, dass sie die meiste Arbeit selber machen, nach dem täglichen Job, dass sie Probleme haben die verbliebene Mitarbeiterin zu bezahlen.
In Ungarn gibt es keine staatliche Hilfe für die Tiere, außer den Spenden.
In Ungarn gibt es Tötungen, um dieses Problem zu lösen.
Wohin führt dieser ganze Wahnsinn noch?
Wohin werden sie die Hunde zukünftig bringen, die irgendwo ausgesetzt, verlassen oder schwer verletzt gefunden werden?
Und was macht das mit den Menschen die dort schon so lange gegen die Ungerechtigkeit und für die Tiere kämpfen?
Ihr/Euer TuMm Team




