Aktuelle Meldung
Das Kiki Drama ...
So ein kleiner Hund und so ein großes Drama.
Wir haben gehofft, dass Kiki´s Reise nach Deutschland in ihre Pflegestelle ihre Rettung sein wird, dass sie dort ein Zuhause findet, sich sicher und geborgen fühlt nach einiger Zeit.
Leider war das nicht der Fall. Kiki war weiterhin unzugänglich, sie entwickelte kein Vertrauen und machte keine Fortschritte. Man konnte sie nach Aussage der Pflegestelle nicht anfassen.
So bat man uns Kiki abzuholen nach nicht mal einem Monat.
Ganz schnell.
Man setzte uns ein Zeitfenster von nicht einmal 72 Stunden.
Aber wohin mit ihr.
So schnell und wie?
Tatsächlich gibt es nichts besseres auf der Welt als befreundete, zuverlässige Tierschützer. Und so kam es das wir noch vor Ablauf des "Ultimatums" eine Lösung fanden.
Als erstes musste eine "Kiki-Box" gekauft werden. Eine Box die nur ihr gehört und die auch nicht nur für die anstehende Reise benötigt wird, sondern auch für die anstehenden Untersuchungen, die dringend gemacht werden mussten und noch nicht passiert waren.
Halb Deutschland war gefühlt unterwegs um mehrere hundert Kilometer zu überwinden. Schleswig Holstein, Niedersachsen, Brandenburg.
Kiki befindet sich nun seit gut einer Woche auf ihrem neuen Pflegeplatz. In diesen paar Tagen hat sie sich mehr geöffnet als in den Wochen zuvor.
Sie sucht bereits Kontakt, benimmt sich vorbildlich, entspannt zusehens und es gibt sogar so etwas wie ein "flackern", dass in ihren Augen auftaucht.
Kiki kommt an!
Wir bedanken uns für so viel Engagement und Liebe zu Kiki!
An eine Vermittlung ist derzeit nicht zu denken, wir suchen nach Möglichkeiten, dass sie dort für immer bleiben kann,
denn:
Kiki kann kaum mehr als fünf oder sechs Schritte tun.
Ihr Gangbild ist sehr, sehr schlecht und letzte Woche konnte sie plötzlich gar nicht mehr aufstehen.
Ihr fehlt nicht nur die vordere Pfote, auch hinten am Ballen fehlen zwei Zehen, am vollständigen Vorderbein ebenfalls.
Der Tierarzt-Besuch war zwingend notwendig!
Am Samstag wurde sie dem Tierarzt vorgestellt und wir hatten schon die schlimmsten Befürchtungen. Sedierung, röntgen, Untersuchungen jedweder Art und wenn sie dann schon schläft, bitte dann auch gleich einmal alles nachschauen.
Tatsächlich kam es dann völlig anders, wie erwartet.
Die Untersuchungen konnten ohne Sedierung gemacht werden und Kiki zeigte Vertrauen in die neuen Menschen!
Kiki hat eine Entzündung in der vorhandenen Vorderpfote, die durch einen Fremdkörper ausgelöst wurde. Diese Verletzung muss älter sein, denn so eine starke Entzündung entsteht nicht innerhalb ein paar Tagen.
Kiki hat also große Schmerzen, aber ihr wird geholfen! Wir hoffen die Behandlung und das Antibiotikum schlägt an, am Montag ist Verbandswechsel.
Kiki, ein kleiner Hund mit großer Geschichte.
Wir werden weiter über sie berichten.
Kiki´s ganze Geschichte finden Sie hier...
Ihr/Euer TuMm Team



