Das Partnertierheim in Bosnien
Eine befreundete Tierschützerin verbrachte einige Tage in Gradacac/Bosnien.
Das vornehmliche Ziel des Besuchs war es in dem Tierheim zu unterstützen und zu helfen. Sie erreichten ihr Ziel mit Spenden, die dankbar und freudig entgegengenommen wurden.
Bosnien:
Ein Land in dem es kein Tierschutz Gesetz gibt!
Ein Land, in dem Tiere keine Lobby haben.
Ein Land, in dem Unterschiede gemacht werden zwischen fühlenden Lebewesen.
Ein Land, in dem die Tiere in Not keine Platz haben, sie werden sich selbst überlassen. Ein Land, in dem wenige Menschen wie Einzelkämpfer sich einsetzen und helfen.
Ein Land in dem es keine freiwilligen Helfer gibt.
Ein Land in dem jeder Tag eine neue Herausforderung bringt.
Die Berichte die wir von dort erhalten zeugen davon.
So viele tragische Geschichten, so viel Ungerechtigkeit und Not.
Und dann einzelne Menschen, die keine Mühen und keine Auseinandersetzung scheuen und sich vor die Tiere stellen, um sie zu schützen, zu sichern
Wir arbeiten seit der Zulassung für Bosnien, das war im Sommer 2023, mit diesen Menschen zusammen.
Unsere Partner dort haben sich als zuverlässige, seriöse Tierschützer gezeigt und die Hunde, die wir bisher vermittelten waren so, wie sie in Bosnien beschrieben wurden. Wir können nur Gutes berichten.
Zu den Fakten:
Das Tierheim ist umgezogen und bewohnt nun einen geeigneteren Ort mit seinen Hunden. Das Grundstück gehört der Stadt, ist gut eingezäunt und liegt abseits.
Es sind etwa 80 Hunde, die täglich betreut und versorgt werden müssen.
Da es in Bosnien kein attraktiver Job ist im Tierheim zu arbeiten, finden sich keine Mitarbeiter und die Hunde werden von einer einzigen Person betreut.
Bei unserem Gespräch kamen einige Probleme zum Vorschein, die mit unserer Hilfe verbessert werden könnten.
Zum einen wird ein Fahrzeug benötigt.
Dringend!
Derzeit geht unsere Kollegin manchmal zu Fuß zum Tierheim. Bei Wind und Wetter, bei Regen und Eis. Der Weg ist lang, beschwerlich und wenn sie gerufen wird, weil ein Notfall vorliegt, müssen erst Freunde bemüht werden, es wird viel Zeit verloren.
Für das Tier, das in Not ist!
Der Tierarzt ist ebenfalls nicht „um die Ecke“, das nächste Problem!
Allerdings gäbe das Gebäude ausreichend Platz, um eine kleine Krankenstation aufzubauen, damit vor Ort behandelt werden kann.
Manchmal entscheiden dreißig Minuten über Leben und Tod. Und bis der der Hund behandelt werden kann, vergeht derzeit mehr wie eine ganze Stunde.
Wir sind nur ein kleiner Verein mit beschränkten Möglichkeiten, aber wir möchten helfen, unterstützen, was in unseren Möglichkeiten ist!
Wir glauben an das, was dort geleistet und geopfert wird für die Tiere in Not und bei Nova Nada in Gradacac/Bosnien.
Danke nach Bosnien!






