Reisebericht 20.-23.08.2025
Jörg und Ronny.
Lange Zeit ist ist zwischen dem letzten Besuch und der jetzigen Spendenfahrt vergangen.
Ich war gespannt und neugierig, was sich so alles bei Eva in Tatabanya getan hat.
Jörg kam zu uns in den Spreewald um mich abzuholen. Der Mittwoch wurde mit leckerem Essen und einer Hopfenkaltschale beendet.
Wir mussten ja am nächsten Tag früh aufstehen.
Donnerstag ging es dann nach dem Frühstück los.
Erstes Ziel war Dresden, was zügig und vor allem ohne den berüchtigten Staus auf der A13 erreicht wurde.
Dann weiter nach Prag, die Umfahrung ist ja nun auch schon lange Zeit fertig. Das wissen aber scheinbar leider auch sehr viele, dementsprechend stark war dann auch der Verkehr und der gefürchtete Stau perfekt.
Dank Navi wurde dieser jedoch umfahren, wenn auch auf sehr schmalen Straßen durch Flur, Wald und kleinen Ortschaften.
Kleiner Umweg, aber viel Zeit gespart!
Nach dem Stau ging es dann zum Glück zügig dem Ziel entgegen.
Slowakei wurde schnell durchfahren.
EU Grenzen so wie es sein soll: OFFEN.
Ungarn offen, ohne nervige Kontrolle!
Sehnsüchtig wurde jedes Hinweisschild mit dem Ortsnamen Tatabanya gelesen, es muss doch mal kommen....
... und dann: ca. 60 km vorher! Juchhuuu!
Das Hotel wurde schnell gefunden und Eva hat uns schon erwartet.
"Paul" hatte einen Super-Stellplatz im Parkhaus des Hotels, super Service auch für ein ausgewachsenes Fahrzeug wie Paul!
Einchecken usw., alles problemlos. Zimmer bezogen und erst einmal kurz ausruhen und den tollen Ausblick auf den Turul, die Höhlen und alten Förderturm genießen.
Das Abendessen fiel dann allerdings etwas spartanisch aus.
Wir hatten zum Glück "selbstgemachte Männerpralinen" und "hartgekochte Sprungpillen" von der Fahrt übrig.
Irgendwie ticken die Uhren dort anders..
Für den nächsten Tag hatten wir uns mit Eva um 9:00 Uhr verabredet und waren dementsprechend zeitig auch in der Waagerechten, um dann ausgeschlafen und hungrig das Frühstück zu genießen.
Eva war wie verabredet vor dem Hotel und wir fuhren dem endgültigen Ziel entgegen. Dem Tierheim!
Die Zufahrt war anders als ich es in Erinnerung hatte. Früher offen und schön breit, jetzt ein schmaler Weg durch Mauern rechts und links begrenzt, wo dann auch noch sehr viel ungebrauchtes abgestellt wurde und wird.
Auch die Hundeklappe hat mal besser ausgesehen....
Die Fellnasen haben uns natürlich schon gehört und dementsprechend war die Begrüßung auch lautstark und für mich sehr emotional. Ich kenne dieses Tierheim und habe es mit aufgebaut.
Nach dem ersten kurzen Rundgang wurde Paul dann seine Ladung los und konnte seine Federn endlich entlasten.
So richtig nach dem Motto:
Viele Hände, schnelles Ende!
Danach haben wir dann alles in Ruhe angeschaut.
Ich bin leider traurig, wie es zur Zeit dort aussieht!
Es bedarf einiger Container und vielen helfenden Händen um einmal gründlich aufzuräumen.
Das wäre ein Super Aktion für eine Bauwoche!
Auch die Ausläufe und Zwinger benötigen unbedingt Sanierungsmaßnahmen. Abgefallene Fliesen, rausgebrochene Steine, Begrenzungspfähle, usw.
Der Schuppen benötigt, sofern er überhaupt noch zu retten ist, ein neues Dach!
Der einmal als Futterlager organisierte Container muss ordentlich gestellt werden, damit er dementsprechend genutzt werden kann.
Um es kurz zu machen: Ich bin erschrocken wie es dort jetzt, nach meinem letzten Besuch, aussieht.
Natürlich wurde auch ausgiebig mit den Fellnasen gekuschelt, gekrault und es war sehr schwierig das Herz nicht zu verlieren.
Aber da ist dann schon die nächste Baustelle.: Paul muss umgebaut werden.
Boxen, Isolation, Klimatisierung. Damit Fellnasen dann auch mit uns reisen können.
Es wurden viele Fotos gemacht von den Hunden, dem Gelände, usw.
Nach der Arbeit wurden wir dann zum leckeres Essen von Eva eingeladen.
Danach war dann noch Zeit für ein wenig zum shoppen und relaxen.
Nach einer erholsamen Nacht wurde gefrühstückt und ab ging es auf den Heimweg. Wir hatten ja noch ein Superspende in Rabensburg/Österreich bei Familie Andrea Verleye abzuholen.
Eine neuwertige, komplette Brennwerttherme mit allem Zubehör. Dazu gab es dort auch noch leckere Marschverpflegung.
Liebe Andrea, ganz herzlichen Dank für alles!
Danke!
Die Heimfahrt war dann zügig und der Spreewald war schnell erreicht.
Von hier aus musste Jörg dann noch alleine hoch nach Dreeßel.
Beesdau, 03.09.2025 Ronald (Ronny) Scheibel


















