Spendenfahrt Juni 2026
Am Freitag, den 26.06.2026, starteten unsere Kollegen Jörg Stapelfeldt und Änni Jagoda ihre Spendenfahrt nach Tatabánya / Ungarn.
In den Tagen zuvor wurde unser Transporter „Paul“ gründlich durchgecheckt, kontrolliert und mit zahlreichen Spenden beladen.
Für unser Partnertierheim in Ungarn hatten wir Tierfutter, Geschirre, Leinen, Halsbänder, Körbchen, Katzenstreu und vieles mehr dabei.
Zusätzlich durften sich die Tiere in Ungarn über eine ganz besondere Spende freuen. Anfang des Jahres starteten wir unser Projekt „Wollreste gesucht“.
Hanne verarbeitete die gesammelten Wollreste zu liebevoll selbst gestrickten Decken, die am Wochenende schließlich in Tatabánya ankamen.
Am Freitagmorgen ging die Fahrt gegen 9:00 Uhr los. Bei Temperaturen von über 30 °C kämpften sich unsere Kollegen durch mehrere kleinere Staus bis nach Tatabánya.
Als sie am Abend ankamen, ging es auch schon schnell ins Bett, denn die Nacht würde kurz werden und sie waren erschöpft von der langen, heißen Autofahrt.
Am Samstag begann der Tag in der Unterkunft mit einem Kaffee und einem gemeinsamen Frühstück. Kurz nach neun war unsere ungarische Kollegin Eva bereits da. Nach einer herzlichen Begrüßung machten sie sich direkt gemeinsam auf den Weg ins Tierheim.
Dort angekommen hörte man schon vor dem großen Tor das Bellen der Hunde. Ein ganz besonderer Moment – begleitet von gemischten Gefühlen.
Auf der einen Seite die Freude darüber, die Spenden zu übergeben und die Tiere wiederzusehen.
Auf der anderen Seite das Wissen, dass viele von ihnen in Isolation leben und ihr gesamtes Leben im Tierheim verbringen müssen.
Sofort machten sie sich an die Arbeit.
Gemeinsam mit unseren ungarischen Kollegen wurde „Paul“ entladen. Schnell türmten sich die Kartons und Säcke. In den Gesichtern der ungarischen Kollegen war die große Freude deutlich zu erkennen.
So viele Spenden waren zusammengekommen.
Über jede einzelne wurde sich riesig gefreut.
Nach dem Ausladen bei rund 35 °C kühlte man kurz im Pool ab, der im Garten des Tierheims stand.
Anschließend gab es einen Rundgang über das Gelände.
Es wurden viele Fotos gemacht und jeder einzelnen Zwinger besucht.
Eine unvorstellbare Lautstärke, unzählige Augen, die erwartungsvoll anblicken, und so viele Tiere, die sich über jeden Besuch und jede Aufmerksamkeit freuten.
Anschließend lud unsere Kollegin Eva zu sich nach Hause zum Mittagessen ein.
Dort tauschte man sich noch einmal ausführlich aus.
Sie informierte über den aktuellen Stand im Tierheim, über bestehende Probleme und über Ideen, die man gemeinsam angehen möchte.
Das Spendenaufkommen in Ungarn ist gering.
Oft ist das Geld bereits vor Monatsende aufgebraucht und es fehlt an den einfachsten Dingen - zum Beispiel an Futter.
Genau deshalb ist unsere Unterstützung dort so wichtig.
Sie schenkt Hoffnung und gibt Zuversicht.
Dann war er auch schon da.
Der Moment, in dem man sich verabschieden muss.
Er kam viel zu schnell. Doch wie jeder Besuch in unserem Partnertierheim war auch dieser Abschied herzlich.
Schweren Herzens ließ man die Kollegen zurück, ebenso die Tiere, die sich über jeden Kontakt und jede Zuwendung freuen.
Am liebsten wäre man noch länger geblieben, um weiter helfen zu können.
Den Abend verbrachten unsere Kollegen Jörg und Änni schließlich noch in der Unterkunft.
Gemeinsam ließen sie die vielen Eindrücke, Erlebnisse sowie die Begegnungen mit den herzlichen Menschen und Tieren Revue passieren.
Mit Taschen voller Knoblauch ging es dann am Sonntagmorgen um fünf Uhr wieder zurück Richtung Deutschland.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir schließlich Dreeßel.
Die Fahrt verlief ruhig, heiß und glücklicherweise ohne Stau.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die geholfen, Spenden vorbeigebracht und unseren Transporter beladen haben.
Ohne eure Unterstützung wäre diese Spendenfahrt nicht möglich gewesen!
Änni Jagoda
















